Videoreihe für mehr Bibelwissen

Weiter geht’s mit der Videoreihe „LifeTraining – Mit Gott leben“!

Zwei weitere Videos samt Fragen im Anhang stehen zur Verfügung. Für alle, die wissen wollen, wie es mit Gott und der Bibel ist.

Start Videoreihe – Grundkurs des christlichen Glaubens

Für alle, die einen Überblick über den christlichen Glauben bekommen möchten, ihr Wissen auffrischen wollen oder hier und da mal einen neuen Gedanken vernehmen wollen, starte ich eine Videoreihe.
Ungefähr einmal pro Woche werde ich ein Video von ca. 10-20 Minuten auf Youtube rausbringen.

An jedes Video hänge ich einige Fragen ran. Meine Empfehlung ist: Stelle dich diesen Fragen! Denn nur so wirst du lernen können. Noch besser ist es, wenn du das mit 1-X anderen zusammen tust. Jeder kann das Video angucken, wann er/sie will. Dann kommt Ihr zusammen und beantwortet die Fragen. Vielleicht kommt Ihr auf ganz andere Fragen und Gedanken.
Aber du wirst merken: Im Team kommst du voran!

Ich freue mich über konstruktives Feedback.


Rise and Fall of Movements – Steve Addison

Das klingt spannend! Am 06.Juni 2019 veranstaltet MultiplyBerlin einen Workshop mit Steve Addison zum Thema „Rise and Fall of Movements“.

Ich werde dabei sein und dabei überlegen: Wie kann die Bewegung Jesu hierzulande mehr an Dynamik gewinnen? Was hindert? Was hilft?

Eine Anmeldung ist erforderlich. Die Teilnahme ist gratis.

Mehr Infos gibt es hier: https://www.multiplyberlin.org/events/rise-and-fall

Bildnutzung mit freundlicher Genehmigung von MultiplyBerlin, 16.04.2019

Gedanken zu Erweckung, Nachfolge und Transformation von Gemeinden

Letztens sprach ich mit einem anderen Pastor. Er hatte Gott intensiv um Erweckung gebeten. Tatsächlich erlebte er, wie sich in einem Jahr 50 Menschen zu Jesus bekehrten. Das ist für deutsche Verhältnisse außergewöhnlich. Das Problem war das: diese 50 Personen hingen an ihm als Pastor. Und die Gemeinde hatte nicht die Strukturen gehabt, diese 50 Menschen aufzufangen. Für ihn war es zuviel geworden.

Noch dürfte eine solche Situation ein Luxusproblem sein. Im Normfall stagnieren Gemeinden, wachsen durch Transferwachstum oder schrumpfen sogar. Nur wenige erleben ein Bekehrungswachstum.

Trotzdem wird hier und da für Erweckung gebetet. Was ist Erweckung? Erweckung heißt, dass die Christen Jesus konsequent nachfolgen. Sie wollen nicht mehr mit der Sünde spielen, sondern wollen mit ihrem ganzen Leben mit Gott unterwegs sein. In der Folge kann es passieren, dass sich mehr Menschen für Jesus interessieren. Mehr Menschen wollen getauft werden und Jesus-Nachfolger werden.

Das entspricht Gottes Wunsch: Er will die wachsende Gemeinschaft mit Ihm und für die Menschen. Das führt zu Frieden, Vergebung, Liebe, Gerechtigkeit, Heilung und Befreiung.

Allerdings scheint es, dass etliche Gemeinden nicht auf solche Szenarien vorbereitet sind. Wer ist in der Lage, andere Menschen in der Jesus-Nachfolge zu begleiten? Wer kann die Basics des christlichen Glaubens vermitteln? Und zwar so, dass das Gegenüber ebenfalls befähigt wird, andere zu begleiten? Wenn das Wachstum nur am Pastor hängen soll, kann nicht viel passieren. Selbst, wenn was passiert, wird es sich kaum weiter entwickeln, weil der Pastor mit zeitlichen und kräftemäßigen Ressourcen limitiert ist. Wir brauchen also eine Transformation der Gemeinden!

Eine Transformation der Gemeinden beinhaltet u.a. das:

– Das Leben in Gottes Liebe.

– Die Förderung des Einzelnen in Berufung & Beauftragung

– Die Entwicklung von Teams, die die ersten beiden Aspekte umsetzen, mit der Perspektive, dass durch sie neue Teams entstehen.


Im Grunde ist es einfach. Das ist eine ganz simple Gemeindestruktur.

Und doch ist sie revolutionär, weil weder die Gottesdienstfeier noch der Pastor den Mittelpunkt darstellen, sondern das allgemeine Priestertum aller Gläubigen.

Gibt es solche Gemeinden in Deutschland?

Wenn ja, würde ich sie gerne kennenlernen.

Neues Buch „Gottes Reich und die DNS der Gemeinde“

Seit letztem Jahr hatte ich an einem kleinen Buch zum Thema „Gottes Reich und die DNS der Gemeinde“ geschrieben. Die erste Auflage ist fertig und ich habe den Entwurf an verschiedene Verlage gesandt. Jetzt heißt es: Warten!
1-5 Monate kann es dauern, bis man Bescheid bekommt.
Zur Not geht es auch als Selfpublisher.

Das Gute ist:
Den Kern des Buches konnte ich heute schon für ein Referat nutzen.
Die Zuhörer haben anständig fast eine Stunde gelauscht und durften zwischendurch Fragen stellen. Auch danach gab es noch einige tiefgehende und gute Gespräche. Ich merke: die Sehnsucht ist da. Aber es scheint Leute zu brauchen, die vorangehen und andere trainieren können.

Gott, sende Arbeiter!

Herbst 2019 – in Planung: LifewayTraining

Geplant ist das LifewayTraining ab Herbst 2019 in Berlin.

Worum geht es?

– Gewinne mehr Klarheit für den eigenen Lebensweg,

– lebe bewusster als Nachfolger Jesu,

– verstehe mehr vom Reich Gottes,

– werde ermutigt durch dein Team,

damit sich Gottes Wunsch für dein Leben realisiert!

Wie ist das Format?

Es gibt wöchentliche Teamtreffen zu je ca. zwei Stunden.
Gemeinsam starten wir mit einem Potluck und dem Austausch.
Gebet und ein dialogischer Input inspirieren uns.

Teilnehmer, die mal nicht dabei sein konnten, können sich ein Extrakt der jeweiligen Inputs über ein Mini-Video (evtl auch Podcast) anschauen, um dran zu bleiben.


Was wird vermittelt?

Die Inputs behandeln u.a. diese Themen: persönliche Berufung, unsere Beauftragung, Gottes Reich, Gemeinde im NT, Evangelium in der persönlichen Weise vermitteln, Teams bilden und aussenden.

Durch unseren Dialog lernen wir voneinander.

Weitere Infos

Grundsätzlich ist der Kurs kostenfrei; Spenden an die LKG Westend sind willkommen.

Das LifewayTraining ist übergemeindlich: Christen aus allen Gemeinden können teilnehmen.

Voraussichtlich werden die Teamtreffen abends an einem Dienstag oder Mittwoch stattfinden. Nur bei einem sehr hohen Teilnehmerinteresse könnte u.U. zusätzlich ein Vormittagskurs angeboten werden.

Teilnehmen können alle ab 16 Jahren bis über 100 Jahren.

Ort: zentral gelegen, voraussichtlich in den Räumen der LKG Westend


Interesse?

Hast du Interesse am LifewayTraining bekommen?

Dann melde dich per Email (das (at) bitte mit einem @ ersetzen) bei

pastor (at) lkg-westend.de oder

germany.itc (at) gemail.com.

Sobald es Neuigkeiten gibt, wirst du informiert!

Upgrade2019 – Gnadauer Verband

In den letzten Tagen fand in Willingen der „Upgrade-Kongress“ des Gnadauer Verbandes statt. Ungefähr 3100 Menschen waren angemeldet.

An der Stelle will ich keinen Gesamteindruck vermitteln (wiewohl einzelne „Amen“- oder „Halleluja-Rufe“ bei den von mir besuchten Seminaren sich wie das Hineinplätschern der ersten Ausläufer einer Erweckungswelle anfühlten – und das bei Pietisten… überhaupt hätte „Upgrade2019“ ebenso eine Veranstaltung der FeG, EFG oder eines anderen Verbandes sein können: Liedgut, Vokabular, Themen – es hätte wohl kaum einen Unterschied gegeben).

Folgend vier Foto-Links, die mir wichtig geworden sind:

Multiplikation
Øivind Augland zeigte auf, wie sich eine Bewegung von Gemeindegründungen entwickeln kann, indem die entsprechenden Pioniere gefunden werden.

Das Team im Mittelpunkt
Roberto Bottrel von www.centraldna.org lehrte darüber, wie eine stagnierende Gemeinde tatsächlich zur Multiplikation von Teams/Kleingruppen beitragen kann.

Bereitschaft zur Gemeindegründung
Als öffentlich gefragt wurde, wer für die Gründung von neuen Gemeinden einstehen wollen würde, standen mindestens 15% der Anwesenden auf (= ca. 80-100 Personen?).

Neubelebungen von Gemeinden und Gemeindegründungen in Deutschland
Dieses Bild zeigt, wo Christen des Gnadauer Verbandes aktiv sind, damit Gemeinden neu belebt werden oder neue Gemeinden gegründet werden (grüne Punkte = Absicht der Gemeindegründung/Neubelebung; rote Herzen = bereits im Prozess der Gründung/Neubelebung). Wenn wir nun noch die Zahlen der anderen Verbände hinzunehmen würden, würde sich ein recht schönes Bild ergeben!

Praktisches Beispiel für eine neutestamentliche Gottesdienstfeier

Im Rahmen von „Band of Brothers and Sisters“ hatten wir ein zweites öffentliches Treffen am 09.März 2019 (Bericht) im Café Mandelzweig.

Was passierte da?

Zwei Brüder kümmerten sich um die Moderation. Nicht dominant, sondern unterstützend. Hilfreich.

Wir lobten Gott mit Liedern, hatten Gebetszeiten, eine Mittagspause, es gab Inputs, Fragen und das Mitteilen von Eindrücken, und zum Schluss hin beteten für wir Einzelne. Alles auf Augenhöhe. Ob normales Gemeindemitglied, Pfarrer, Gebetsleiterin oder als Apostel… eine Hierarchie wurde nicht deutlich.

Die Zeit von 10:00 Uhr bis ca. 15:45 Uhr verging schnell, inklusive einer Mittagspause von ca. 35 Minuten.

So ähnlich lief schon das Treffen im Dezember.
Auf Augenhöhe, spirituell, flexibel, respektvoll, lebendig.

Ich denke darüber nach, warum wir eigentlich diese Treffen haben.
Ganz am Anfang stand das Interesse daran, sich mit anderen darüber auszutauschen, wie das Reich Gottes in Berlin-Brandenburg wachsen kann.
Dieses Interesse habe ich noch immer.

Aber dienen diese Treffen dafür?

Was ich auf jeden Fall feststelle, ist das:
Wie diese Treffen ablaufen, so stelle ich mir die neutestamentlichen Gottesdienstfeiern vor. Jeder hat was dazu beizutragen. Aber keiner muss. Es gibt einen groben Rahmen. Einzelne Geschwister sorgen dafür, dass Raum für das Wesentliche ist. Es gibt die gemeinsame Ausrichtung auf Gott. Wir hören auf Gott und aufeinander. So lernen wir zusammen. Das ermutigt, erfreut und erfüllt. Der Sehnsucht nach Gottes Gegenwart wird Raum gegeben. Das allgemeine Priestertum aller Gläubigen wird gelebt.

Ferner sehe ich das:
Wenn sich Christen aus verschiedenen Gemeinden, Denominationen und Diensten treffen, um gemeinsam vor Gott zu treten und voneinander zu lernen, dann hat das Ausstrahlung. Ekklesia findet statt: die Erlösten in einer Region treffen sich, um in der geistlichen Welt etwas zu bewegen.
Wie, wann, was genau bewegt wird, ist dann auch Gottes Sache.

Insoweit sind solche Treffen ein Statement. Sie setzen ein Zeichen.
Vergleichbare Treffen kenne ich bisher nicht aus Berlin-Brandenburg (was nichts heißen muss; eventuell gibt es solche Treffen auch woanders, aber ich weiß halt nichts davon).

Was nehme ich mit?
Ich wünsche mir solche Treffen für alle Gemeinden, die es hierzulande gibt. Ich bin überzeugt, dass diese Art zigmal mehr bereichernder ist als herkömmliche Gottesdienstfeiern, die frontal programmiert sind.

Eine Frage bleibt aber:
Kommt das Reich Gottes deshalb zu den Menschen in Berlin-Brandenburg?

Ich würde bis dato sagen:
Nicht direkt. Höchstens durch die Ermutigung des Einzelnen. Bislang dienen diese Treffen mehr der gegenseitigen Ermutigung und der persönlichen Erfüllung.

Da das alles Neuland für mich ist, habe ich aber kein anderes „Konzept“.

Das ist meine aktuelle Perspektive:
Gottes Bewegung startet immer mit Seinem Volk.
Deshalb macht es Sinn, diese Treffen zu haben. Sie können in die existierenden Leben und Gemeinden ausstrahlen.
Möglicherweise liegt darin der Kern:
Die Ansprache Einzelner bedeutet, dass der Dienstauftrag und die Berufung von Christen deutlicher wird, gestärkt wird und sie mit mehr Zuversicht gemäß ihrer Gaben leben können.

Wenn diese Stärkung an Fahrt gewinnen soll, dann brauchen die Treffen diesbezüglich noch bestimmte Frage-Elemente:
– Was ist dein Dienstauftrag (deine „Berufung“)?
– Wie lebst du das?
– Wie passt das in das Reich Gottes?
– Welche Hilfe können wir dir geben, um gemäß dieses Weges zu leben?
– Was steht demnächst auf deinem Weg an, wofür wir beten können?


Eventuell würden diese Fragen den Treffen noch mehr Dynamik verleihen.

Wie könnten diese Fragen eingebaut werden – nicht übergriffig, sondern dienend?

So bin ich echt dankbar, gespannt und hoffnungsvoll. Der Start ist absolut gut!