Wichtige Prinzipien für eine Gemeinde, die auf multiplikative Kleingruppen setzt

Dea Hee Kim hat in seiner Doktorarbeit (Mai, 2010) einige Prinzipien erforscht, die für die Kleingruppenarbeit einer Gemeinde wichtig sind. Sein Schwerpunkt liegt dabei auf einer effektiven Strategie für die Entwicklung von Leitern für eine sog. Zell-Gemeinde (Titel der Arbeit: „AN EFFECTIVE STRATEGY FOR LEADERSHIP DEVELOPMENT IN THE CELL CHURCH„).

Hier folgen einige seiner Erkenntnisse

1.Der leitende Pastor (ich ergänze: das Leitungsteam) muss die Vision für diese Art von Kleingruppen-Gemeinde haben. Es geht also nicht um den Aufbau einer großen Gemeinde, sondern um den Aufbau einer Gemeinde, die durch kleine Teams die persönliche Jesus-Nachfolge fördert.

2. Eine „gesunde“ Leiterschaft der Kleingruppen ist ausschlaggebend. Nachwachsende Führungskräfte werden in die Teams hineingenommen und lernen am direkten Vorbild eines bereits tätigen Leiters.

3. Eine Zell-Gemeinde hat durchaus auch die „großen“ Gottesdienstfeiern, zu der die Teams zusammenkommen. Das hilft, eine gesunde Balance zu bewahren.

4. Um eine gute Leiterschaft zu entwickeln, braucht es ein durchdachtes Konzept. Wie kann sich ein normales Gemeindemitglied zu einer Führungskraft entwickeln? Welche Wege sind dafür in der Gemeinde vorgesehen?

5. Nicht der angestellte Pastor steht im Zentrum der Arbeit, sondern es geht um die Befähigung und Freisetzung eines jeden Christen. Der Pastor kümmert sich darum, dass auch andere in die Leitungsaufgabe gelangen.

6. Eine jährliche Evaluation ist nötig, um das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren bzw. um effektiv weiter arbeiten zu können.

7. Coaches für die Team-Leiter sind wichtig – aber ebenso Hilfen für die Coaches selbst. Es braucht also ein umfassendes Unterstützungssystem für diese Schlüsselpersonen. Das umfasst auch fortlaufende Schulungsangebote für die Leiter, die sich fortbilden wollen.

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