Wie sähe ein „Trainer helfen Trainer“-Treffen aus?

Stelle dir vor, Fußballtrainer aus verschiedenen Vereinen kämen regelmäßig zusammen, um sich gegenseitig zu helfen. Was würden sie bei den Treffen machen?

Oder Coaches aus verschiedenen Firmen kämen regelmäßig zusammen, um sich gegenseitig Tipps zu geben. Wie genau würde so ein Treffen ablaufen?

Oder Anti-Alkoholiker kämen immer wieder zusammen, um sich gegenseitig zu helfen, clean zu bleiben. Wie würden die das tun?

Oder Bürgermeister verschiedener Städte kämen zusammen, um zu beraten und sich in ihren Diensten zu unterstützen. Wie würde ihr Treffen aussehen?

Oder ganz persönlich gefragt:

Was würde DIR denn helfen, um ermutigt und gestärkt mit deinen Aufgaben weitermachen zu können?

Ich kann hier nur von mir reden:

Ich bräuchte jemanden, der mir zuhört und mir Fragen stellt, um mich zu reflektieren. Ich bräuchte jemanden, der zu mir steht, auch, wenn ich mal Fehler gemacht habe. Jemand, der mich ermutigt. Ich bräuchte jemanden, der in wertschätzender Weise auch mal den Finger in die Wunde legt, damit ich heiler werde. Und ich bräuchte jemanden, der für mich betet.

Kurzum: ich bräuchte eine persönliche Beziehung.

Vorträge, Power-Point-Präsentationen, Abend-Dinner, Meet & Greet-Aktionen wären netter Beistoff, aber nicht das Eigentliche.

Das heißt: ein effektives „Trainer helfen Trainer“-Treffen wäre etwas, wo viel Raum für die persönliche Begegnung wäre, vielleicht umrahmt von Impulsreferaten und einem netten Ambiente.

Ich glaube, dass die Gottesdienstfeiern der Christen eigentlich solche „Trainer helfen Trainer“-Treffen sind. Zumindest waren sie ursprünglich so gedacht. Denn jeder Christ sollte ein Trainer sein. Jemand, der andere trainiert, in Gemeinschaft mit Gott zu leben und damit ein Segen für diese Welt zu sein.

Stimmt das?

Wenn nein: Warum nicht?

Wenn ja: Sind wir da? Tun wir das?



Bildquelle: https://pxhere.com/en/photo/1447015, Download am 21.09.2019

Warum die Frage nach der persönlichen Berufung und Beauftragung wichtig ist

Seit Jahren beschäftige ich mich mit dieser Frage:
„Was ist die Berufung und Beaufragung für den einzelnen Menschen?“

Mittlerweile habe ich Menschen deswegen „gecoacht“, Workshops durchgeführt, Bibelstunden und Predigten dazu gehalten und ein Buch geschrieben. Dennoch bleibt es immer ein Prozess. Ein Weg, bei dem das Motto stimmt: „Der Weg ist das Ziel“.

Aber zwischendurch befallen mich Zweifel. Sind solche Fragen nicht Luxus-Fragen? Fragen, die nur verwöhnte Europäer stellen?


Statt einfach anzupacken und diese Welt ein Stück besser zu machen, meditiert man über solche „Selbstverwirklichungsthemen“?


Sozusagen wie jemand, der immer nur um sein eigenes Ego tanzt?

Das sind meine Erkenntnisse dazu:

Ja, in der Tat kann man zum Thema „Berufung und Beauftragung“ den Ego-Tanz tanzen. Dann geht es immer nur um das persönliche Glück und schöne Gefühle. So befindet man sich auf einer Straße der permamenten Unzufriedenheit.

Doch im christlichen Sinne verstanden, erscheint mir das Thema absolut relevant zu sein. Das sind einige der Gründe, weshalb:

+ Gott hat uns einzigartig gemacht und Fähigkeiten ausgestattet, die wir zu Seiner Ehre und zur Hilfe für andere einsetzen sollen.
Deshalb ist es gut, die eigenen Ressourcen zu kennen, um sie gezielt einzusetzen (Verwalter-Gedanke).

+ In einem friedlichen Kontext haben wir endlich die Ruhe und Zeit, um uns darüber Gedanken zu machen (2.Timotheus 2,1ff.-Gedanke).
Der Vergleich auf die vielen Menschen, die um ihr Überleben kämpfen und sich mit solchen Themen nicht beschäftigen können, ist falsch. Wir haben es bei der „Berufungs- und Beauftragungsfrage“ nicht mit Luxus zu tun, sondern mit etwas Gottgewolltem. Dass andere Menschen keine Kraft und Zeit haben, um sich damit zu beschäftigen, kann daher keine Aufforderung an uns sein, das Thema fallen zu lassen. Sondern die Überlebensnot anderer Menschen verweist vielmehr auf das:

– Böses zwingt die Überlebenskämpfer dazu, nur auf ihr eigenes Leben zu schauen. Sie werden daran gehindert, ein erfüllteres Leben zu haben. Das Schöne und Gute, was Gott in sie hineingepflanzt hat, verkümmert und kann sich nicht entfalten. Auch, wenn Einzelne in der Krise erst recht ihre Stärken entdecken, so zwingt die Krise auch immer dazu, sich selbst am Leben zu halten und im Zweifel alle Energie in sich selbst zu investieren. Diese Menschen brauchen mehr Frieden und Freiheit. Dann haben sie endlich den Rahmen dafür, um ihr gottgegebenes Potential vielmehr als bisher für andere einzusetzen.

– Das führt zum zweiten, ergänzenden Aspekt: Wir, die wir mehr Freiheit und Frieden haben, haben die Möglichkeiten, den Überlebenskämpfern die Hand zu reichen, um sie in das „Land des Friedens“ zu führen. Das tun wir am besten mit unseren Gaben. Oder anders formuliert: Am effektivsten sind wir dabei, wenn wir gemäß unserer persönlichen Berufung und Beauftragung leben. Zur Ehre Gottes und zur Hilfe für diese Welt.

„Gottes Reich, Nachfolge und Gemeinde“ – das Ebook ist erhältlich

Nach ungefähr einem dreiviertel Jahr Fertigungszeit (natürlich ohne tägliche Schreibphasen, sondern höchstens einmal wöchentliche), aber ungefähr 25 Jahren Erfahrung im Gemeindeleben von Gemeinden im Mühlheimer Verband, den Freien evangelischen Gemeinden, den Landeskirchlichen Gemeinschaften und einigen Kontakten und Gastpredigten in Baptisten-, Methodisten- und Brüdergemeinden sowie der Evangelischen Landeskirche, habe ich in diesem Buch „Gottes Reich, Nachfolge und Gemeinde“ einiger meiner Erkenntnisse formuliert. Ich bin überzeugt, dass wir in der Bibel eine geistliche DNS von Gemeinde entdecken, die auf Multiplikation angelegt ist. Eine spannende Frage bleibt für mich: Ist es möglich, dass eine bestehende Gemeinde durch die Anwendung dieser „DNS“ neu belebt werden kann?


Die Taschenbuch-Variante ist alsbald erhältlich.

Hier aber schon im Ebook-Format (der Klick auf das Bild führt zu Amazon):


Entdecke dein Leben!

An alle interessierten BerlinerInnen:

Der hier verlinkte Kurs kann dir helfen, dein Leben bewusster und klarer zu leben. Den Hintergrund stellt die christliche Spiritualität dar. Der christliche Glaube wird nicht aufgedrängt, aber er ist die Basis für das Nachdenken.

Wenn du offen mit so einer Spiritualität umgehen kannst, dann nutze die Chance, an diesem Kurs teilzunehmen.



Es sind nur vier Abende. Je ca. 1,5 Stunden. Wertvoll investierte Zeit!
Der Kurs wird gratis angeboten. Klar, über eine Spende für die Getränke und Knabbereien freuen wir uns, aber diese Spenden sind kein Muss.
Der Kurs verpflichtet zu gar nichts! Einfach viermal dabei sein – und danach muss sich niemand mehr blicken lassen!
Der Kurs ist vielseitig! Es gibt kurze Vorträge. Es gibt stille Zeiten des Nachdenkens. Es gibt die Möglichkeit, in kleinen Gruppen miteinander zu lernen. Da kommt keine Langeweile auf!

Manche fragen sich vielleicht:

„Und was hat der Anbieter davon? Wo ist der Trick? Das Kleingedruckte?“

Tatsächlich gibt es das Kleingedruckte und den Trick nicht.
Dieser Kurs wird deswegen angeboten, weil es einfach gut ist, wenn Menschen ihr Leben bewusster leben.

Und ja: Natürlich kann es passieren, dass Einzelne danach wissen möchten, was es mit diesem Jesus Christus nun auf sich hat. Natürlich kann es dafür einen weiteren Info-Kurs geben.

So geht es also nicht darum, „Club-Mitglieder“ zu gewinnen, sondern darum, Gottes Liebe zu verschenken.



Nutze diese Chance, und komme mit deinem Leben voran!

Hier ist der Link:
LifeTraining

Neues Buch „Gottes Reich, Gemeinde und Nachfolge“

Dieses Buch ist eines, was einem Paradigmenwechsel für Gemeinden und Christen gleichkommt. Nicht, weil ich so viele tolle und neue Ideen hatte. Sondern weil mich einige andere Autoren und Christen inspiriert haben und ich beim Lesen der Bibel auf Aspekte gestoßen bin, die ich für absolut notwendig halte.
Daher meine ich, dass dieses Buch im Grunde nicht viel Neues bringt, sondern lediglich das zu Tage fördert, was Jesus Christus längst gestartet hat.

Dennoch könnte es sein, dass es manchem Christenleben und Gemeindeleben konträr gegenüber steht.

Die eigentliche Frage wird zum Schluss die sein:
Bist du bereit, den ersten Schritt zu wagen?

Vielleicht wird dieses Buch im „Nirwana“ der christlich-theologischen Literatur untergehen.
Vielleicht wird es aber auch dazu beitragen, dass Neues entsteht.

Und ich bin überzeugt, dass dieses Neue absolut nötig ist!

Bald auf Amazon!

Videoreihe für mehr Bibelwissen

Weiter geht’s mit der Videoreihe „LifeTraining – Mit Gott leben“!

Zwei weitere Videos samt Fragen im Anhang stehen zur Verfügung. Für alle, die wissen wollen, wie es mit Gott und der Bibel ist.

Start Videoreihe – Grundkurs des christlichen Glaubens

Für alle, die einen Überblick über den christlichen Glauben bekommen möchten, ihr Wissen auffrischen wollen oder hier und da mal einen neuen Gedanken vernehmen wollen, starte ich eine Videoreihe.
Ungefähr einmal pro Woche werde ich ein Video von ca. 10-20 Minuten auf Youtube rausbringen.

An jedes Video hänge ich einige Fragen ran. Meine Empfehlung ist: Stelle dich diesen Fragen! Denn nur so wirst du lernen können. Noch besser ist es, wenn du das mit 1-X anderen zusammen tust. Jeder kann das Video angucken, wann er/sie will. Dann kommt Ihr zusammen und beantwortet die Fragen. Vielleicht kommt Ihr auf ganz andere Fragen und Gedanken.
Aber du wirst merken: Im Team kommst du voran!

Ich freue mich über konstruktives Feedback.


Rise and Fall of Movements – Steve Addison

Das klingt spannend! Am 06.Juni 2019 veranstaltet MultiplyBerlin einen Workshop mit Steve Addison zum Thema „Rise and Fall of Movements“.

Ich werde dabei sein und dabei überlegen: Wie kann die Bewegung Jesu hierzulande mehr an Dynamik gewinnen? Was hindert? Was hilft?

Eine Anmeldung ist erforderlich. Die Teilnahme ist gratis.

Mehr Infos gibt es hier: https://www.multiplyberlin.org/events/rise-and-fall

Bildnutzung mit freundlicher Genehmigung von MultiplyBerlin, 16.04.2019