Umgang mit Kritik in der Gemeinde (Podcast)

Es ist gar nicht so einfach, mit Kritik umzugehen – und diese so zu äußern, damit nicht nur gemeckert wird, sondern diese Kritik wirklich zu einer hilfreichen Veränderung führt. Das ist im Gemeindeleben letztlich nicht anders als in anderen Lebensbereichen. In dieser Podcast-Folge beschäftige ich mich mit der 360 Grad-Kritik, aber vor allem mit einer Kultur der Ermutigung. Natürlich ist damit nicht alles über Kritik gesagt, aber es ist ein Anfang! Viel Spaß beim Zuhören!

Umgang mit Kritik in der Gemeinde (Podcast)

 
 
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„Die Gemeinde müsste mal!“ – Erwartungen an Gemeinde und der Körper Jesu (Podcast)

In diesem Podcast sage ich etwas zu einer wiederholt gehörten Äußerung: „Die Gemeinde müsste mal!“. Beliebt sind auch Sätze wie „Die Gemeindeleitung sollte mal!“. Oder: „Der Pastor müsste doch!“.
Wahrscheinlich wird durch diese Audio-Episode deutlich: „Wir sollten mal vorsichtiger mit solchen Sätzen sein!“. Viel Freude beim Reinhören!

„Die Gemeinde müsste mal!“ – Erwartungen an Gemeinde und der Körper Jesu (Podcast)

 
 
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Shoppen, Minimalismus und Jesus (Podcast)

„Ich shoppe, also bin ich!“. Diese Aussage könnte auf unseren Zeitgeist zutreffen. Wir haben hierzulande eine Vielzahl von Shoppingmöglichkeiten, besitzen Tausende von Gegenständen und leben für viele aus dem Rest der Welt in einer Art Vorparadies. Aber „Besitz & Geld“ machen auch was mit uns. Trends wie der Minimalismus stehen im Gegensatz zum puren Shopping-Event. Und auch Jesus hat was zum Thema zu sagen. Viel Spaß beim Reinhören!

Shoppen, Minimalismus und Jesus (Podcast)

 
 
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Nachfolge Jesu: Kirche und die unverzichtbaren Teams (Podcast)

Seit Jahrzehnten habe ich mit Christen und Gemeinden aus allen Geschmacksrichtungen zu tun. Dabei fällt immer wieder auf, dass die meisten Kirchen nach einem sehr ähnlichen Prinzip aufgebaut sind. Dabei wird oft übersehen, dass die Kirche nicht zuerst in der sonntäglichen Gottesdienstfeier besteht, sondern wir eine Struktur brauchen, die dem, was Jesus getan hat, sehr viel näher kommt. Viel Spaß beim Zuhören!

Nachfolge Jesu: Kirche und die unverzichtbaren Teams (Podcast)

 
 
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Gott ist Gemeinschaft (Podcast)

Mich hat diese Erkenntnis fasziniert und sie hat viel in meinem Verständnis von Gott und dem Christentum verändert. Es geht um die simple, aber weitreichende Feststellung, dass Gottes Wesen Gemeinschaft (Beziehung) ist. Höre, denke mit und lebe!

Gott ist Gemeinschaft (Podcast)

 
 
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ELHAR – Das 3×3-Minuten-Gebet (Podcast)

In dieser ersten Podcastfolge geht es um die Frage: „Wie kann ich das Gebet in meinen Alltag einbetten?“
Obwohl ich als Pastor arbeite, fällt es mir nicht immer leicht, mich auf das Gebet einzulassen. Ich bin kein Listen-Beter, kein Gebetsformel-Aufsager, aber ich tue mich alleine mit dem ganz freien Gebet auch mitunter schwer. So habe ich nach einer Art und Weise gesucht, die mir einerseits etwas Struktur an die Hand gibt, mir aber andererseits viel Freiraum gibt, das Gebet zu vertiefen oder eben ganz kurz zu lassen. Ich nenne dieses Gebet „ELHAR“. Viel Spaß beim Zuhören!

ELHAR – Das 3×3-Minuten-Gebet (Podcast)

 
 
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Gott, das Elend und das Gute

Ich habe mich schon oft gefragt, weshalb Gott so viel Elend auf dieser Welt zulässt. Heute kamen mir ein paar unfertige Gedanken dazu, die ich hier stichpunktartig darstelle:

Gutes lernen

Gott will, dass wir lernen, das Böse durch Gutes zu überwinden. Wir sollen aus den Spiralen des Bösen herauskommen, ob es die kleinen, alltäglichen, subtilen Rachefeldzüge sind oder ob es die großen Kriege und Wirtschaftkämpfe betrifft. Er will nicht über unsere Köpfe hinweg das Böse auslöschen, sondern will uns einbeziehen, damit wir eben lernen, uns vom Bösen nicht mehr manipulieren zu lassen.
Wie machst du das? Lernst du, das Böse mit Gutem zu überwinden? Wisse: Gott glaubt, dass du Gewalt-, und Rachespiralen durchbrechen kannst!

Umkehr von Bösen

Gott setzt darauf, dass auch einzelne böse Menschen zum Guten umkehren können. Er kennt ja die Biografien und weiß, wieviel Böse selber Opfer vom Bösen waren. Er hat Mitleid mit diesen bösen Menschen und glaubt daran, dass noch genügend Böse das Gute lernen.
Wo tust du etwas, was schlecht ist? Wisse: Gott hat die Hoffnung, dass du das Gute lernst!

Segnen im Fluch

Gott sieht, dass es nicht nur Leiden gibt. Er sieht auch das Gute. Und Er will mitten im Leiden segnen und Gutes bewirken. Dazu löscht Er das Böse oft nicht einfach aus, sondern Er löst von Innen heraus auf, indem der Fluch in einen Segen transformiert wird.
Was geschieht Gutes in deinem Leben? Wo erkennst du trotz allem die Segensspuren Gottes? Wann hast du erlebt, dass Schlechtes schließlich zum Guten gedient hat? Wisse: Dieses Gute gibt es auch in deinem Leben!

Freude und Wert des Lebens

Gott hat grundsätzlich Freude an dem Leben, was Er erschaffen hat. Das Leben hat für Ihn einen hohen Wert. Deshalb vernichtet Er nicht sofort die Bösen, die Leiden verursachen. Sondern Er sieht auch den Wert des bösen Menschen. Er sieht auch die Freude in einem Leben, das viel Qual hat – Freude nicht wegen der Qual, sondern weil das Leben, unabhängig vom Verlauf, erstmal schön ist.
Kannst du dein Leben bejahen als etwas, was an sich wertvoll ist? Wisse: Gott freut sich, dass du lebst!

Gott sucht uns

Gott nimmt die Beziehung zu uns radikal ernst. Er sieht unsere gesamte Persönlichkeit und unser gesamtes Leben. Er sieht damit auch das Böse und die Leiden in unserem Leben, ob sie von uns verursacht sind oder von anderen. Er schreitet nicht sofort bei jedem Leid und jedem Bösen ein, weil Er uns als etwas Gesamtes respektiert. Ihm scheint es mehr um die grundsätzlichen Weichenstellungen zu gehen, aber alles mit dem Wunsch, dass wir in Beziehung zu Ihm treten und in dieser Beziehung bleiben.

Selbstverleugnung um Jesu willen

Wenn Jesus sagt:
„Nimm dein Kreuz auf dich!“,
oder:
„Wenn du mir nachfolgen willst, dann lege alles andere ab. Jede Beziehung, jedes Hab und Gut und jeden Lebenswunsch!“,

dann soll all mein Sein nur auf Ihn gerichtet sein.

Mein Ego mag das nicht.
Ich habe Sorge um mich.
Ich will doch leben und nicht sterben!

Doch der, der mich einlädt, ist der, der dann sagt:
„Und dann schenke ich dir das wahre Leben!“

Oder:
„Wirf deine Sorgen auf Gott, Er kümmert sich um dich!“

Oder:
„Dein Vater im Himmel wird dir alles geben, was du brauchst!“


Nein, Gott will unser Leben nicht zerstören.
Er will uns aufleben lassen.

Aber dazu müssen wir zuerst loslassen und Ihm vertrauen.

Das ist Selbstverleugnung bei Jesus.

Empfangen

Die letzten Monate waren für mich selbst emotional sehr herausfordernd. Umso wichtiger wird mir das Empfangen. Aus der Ruhe zu kommen. Sich konsequent einen Ruhetag pro Woche zu gönnen. Grenzen setzen, um sich nicht zu überlasten. Das hat eine seelische Komponente. Eine körperliche. Aber auch eine geistliche.

Denn Jesus sieht in uns „Reben am Weinstock“ (Johannes 15). Reben am Weinstock hängen ab. Sie sind dauerhaft auf Empfang geschaltet, denn anders können sie nicht leben. Mit der Zeit wachsen sie. Sie bringen Frucht. Aber diese Frucht haben sie nicht selber produziert. Hier kann es nicht um Anstrengung gehen. Hier geht es um das Dranbleiben an Christus. Der Rest kommt von alleine.

Deshalb wird auch von der Frucht des Geistes (Galater 5) geschrieben. Es ist EINE Frucht (nicht viele Früchte). Und diese wächst aus der Verbindung mit Jesus: Liebe, Freude, Sanftmut uvm. Eine Frucht wächst langsam. Druck hilft gar nicht. Vielmehr geht es darum, gute Rahmenbedingungen zu schaffen: ausreichend Bewässerung durch den Heiligen Geist, viel Sonnenschein durch Gottes Liebe, immer wieder etwas Dünger durch das Wort Gottes und einen Schutzraum durch die Gemeinschaft mit anderen Jesus-Nachfolgern. Dann – nach und nach – gedeiht die Frucht.

Entsprechend ist auch die sog. „Heiligung“ zu verstehen.
Die richtig verstandene Heiligung bedeutet nicht, dass wir uns immer mehr zwingen müssen, etwas zu leben, was wir nicht sind und nicht können. Sondern „Heiligung“ heißt, dass wir prozesshaft durch, mit und in Christus verändert werden. Diese Veränderung können wir nicht durch Regeln und Gesetze bewirken. Das wäre der Versuch, den Christen aus dem damaligen Galatien angestellt hatten: sie hatten zwar mit der Gnade begonnen, dann aber versucht, wieder mit der Einhaltung des jüdischen Gesetzes weiterzumachen. Paulus verwies sie darauf, dass das nicht funktioniert.

Wie kann die Veränderung dann aber geschehen?

Corona-Regeln und die Kirchen – Gedankensplitter

(Nachtrag vom 31.08.2020:
Hinsichtlich meiner Beiträge zum Thema „Gemeinde & Corona“ wurde mir ein Feedback gegeben, dass meine Artikel eher demotivierend wirken. Das tut mir leid, weil das nicht meine Absicht ist. Ich verstehe meine hier geäußerten Gedanken eher als ein lautes, manchmal gewiss provokantes Nachdenken, mit dem Wunsch, miteinander darüber in den Austausch zu kommen. Ich selbst verarbeite auf diese Weise meine Erfahrungen und Beobachtungen, bin aber wirklich offen für den Gedankenaustausch, weil ich weiß, dass ich nicht die alleinige Wahrheit gepachtet habe. Nur daran will ich unbedingt festhalten: Dass, egal, was passieren wird, Gott die Zügel in der Hand hält und letztlich alles zu einem guten Anfang leiten wird. Durch Jesus haben wir diese Hoffnung auf die beste Zukunft, die es gibt!)


Es scheint, als würden weite Teile der Kirchen/Gemeinden den Anweisungen der Regierung hinsichtlich der unterschiedlichen Corona-Regeln Folge leisten. Christen sind keine Rebellen. Wir achten die Autorität der Regierung. Und wir sind für das Leben und damit auch für die Gesundheit der Menschen. Keine Frage: wir wollen niemanden weh tun.

Auf der anderen Seite nehme ich eine gewisse Gedankenlosigkeit wahr. Denn:

Was machen diese Regeln mit uns? Mit uns als Menschen? Aber auch mit dem, was wir unter „Kirche“ verstehen?