Mit der Gnade Gottes spielen

Gott ist gnädig. Das entspringt Seinem Wesen.

Aber selbst die, die die Gnade Gottes schmecken, verstehen kaum den Umfang der göttlichen Gnade. Sie mag zu hoch, zu tief, zu weit oder zu wenig präsent erscheinen.

Dennoch gilt die Gnade Gottes, offenbart duch Jesus Christus, Sein Leben, Seinen Tod und Seine Auferstehung.

Als begrenzte Menschen können wir daher sehr schnell und leicht mit der Gnade Gottes spielen. Wir können so denken und handeln wie „Gott vergibt mir ja schon!“. Wir können Gott so behandeln wie einen alten, zu gütigen Opi.

Dabei verkennen wir Seine Majestät. Seine Heiligkeit und Herrlichkeit.
Wenn uns das stets bewusst wäre, so würden wir erzittern.

Ja, wir können mit der Gnade Gottes spielen.

Doch das Wunder ist das:
Dennoch bleibt diese Gnade bestehen.
Sie gilt uns weiterhin.

Denn eine Gnade, die davon abhängt, ob wir sie richtig einschätzen und uns entsprechend verhalten, wäre keine Gnade, sondern eine von uns zu erbringende Voraussetzung, und damit gar wie der Versuch der Selbsterlösung.

Wenn wir mit der Gnade Gottes spielen, dann schmälert es nicht Seine Gnade für uns.
Aber wir selbst blockieren uns, um in der Gnade Gottes zu leben.

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