Mann-Sein… was heißt das?

Weiter geht es in der Video-Reihe über das Mann-Sein, die Männlichkeit, ein Mann nach dem Herzen Gottes zu sein… ich habe die Ahnung, dass das ein extrem wichtiges Thema für unsere Gesellschaft und die Gemeinden ist. Mit diesen Videos zum „Mann-Sein“ bin ich selbst am Lernen, was das für mein Leben bedeutet. Schau’n wir mal!

Mann-Sein – Teil 1

Start einer neuen Videoreihe. Was ist ein Mann nach dem Herzen Gottes? Was heißt es, „Mann“ zu sein? Was läuft falsch in unserem Land mit Männern?

Das ist echt ein Skandal!

Ich weiß nicht, ob Ihr es wusstest, aber…

Trotzdem ist es irrsinnig lustig, dass…

Wobei die beste Unterhaltung bietet ja noch immer…

Wenn du den Eindruck hast, dass dieser Einstieg dein Gehirn vernebelt, dann hast du Recht.

Nichts anderes tun wir uns durch stundenlange mediale Berauschung an.

Für die einen sind es die „Daily Soaps“ oder die alltäglichen Game-Shows und Serien. Für andere ist es das stundenlange Herumklicken in den Weiten des Internets. Das Zocken von stumpfsinnigen Online-Games. Oder von angeblichen Psychotests wie „Welcher Schauspieler bist du?“.
Ziel? Egal. Hauptsache, man surft die Zeit weg. Und wenn es eine Fokussierung darin gibt, dann besteht sie im Anschauen von Youtube-Videos.

Womit kriegen die uns?

Durch Wörter wie „Skandal“.

Zum Beispiel.

Dann geben wir unserem Trieb als soziale Wesen nach und wollen unbedingt wissen, wer jetzt „out“ und wer „in“ ist. Es handelt sich um ein grundlegendes menschliches Bedürfnis. Denn wer früher zum Stamm gehörte, also „in“ war, steigerte seine Überlebenschancen. Heute haben wir das auf die Medienwelt übertragen. Deshalb reagieren wir so schnell auf solche Reizwörter wie „Skandal“ und sind bereit, die Schicksale anderer Menschen zu verschlingen. Aus der sicheren Entfernung.

Weißt du aber, was tatsächlich passiert?

Deine Lebenszeit verrinnt.

Dabei verhältst du dich wie ein passives Opfer. Du lässt dich berieseln. So viele bunte Bilder!

Dein Gehirn wird dabei vernebelt.

Und so können Stunden dahinfliegen. In der Summe mögen es Monate, gar Jahre wertvoller Lebenszeit sein, die wir dann vor Bildschirmen verbringen, um uns unterhalten zu lassen.

Nun bin ich nicht das gegen das gelegentliche Anschauen eines Spielfilms. Man kann sich ja auch mal eine gute Serie reinziehen. Was früher die Lagerfeuer-Geschichten waren, sind heute die Netflix-Serien, oder?

Doch mir scheint es, als wären etliche Menschen davon gefangen.
Und als würden „die“ Medien es darauf anlegen, uns für dumm zu verkaufen. Ich meine, lies dir mal das übliche Fernsehprogramm durch! Qualitätsbeiträge kommen zu später Stunde. Der überwiegende Teil des werbe- oder GEZ-finanzierten Mediums glänzt durch völlig inhaltslose Bespaßung-Gehirn-Spritzen. Im Grunde bin ich es leid, GEZ-Gebühren für diesen Mist zu zahlen.

Ist das das „Tittytainement“, von dem irgendjemand mal geschrieben hat?
D.h.: die Menschen werden mit dem Lebensnotwendigem versorgt und ansonsten mit bewegten Bildern vom sinnvoll gestalteten Leben abgehalten? „Brot und Spiele“ der Postmoderne!?

Liebe Leute, wer sich regelmäßig mit dem diesem Schwachsinn füttert, der kann an der Würde des Lebens grandios vorbeischlittern!

Deshalb investiere ich diese Schreibzeit, damit wir unsere Gedanken nicht kapern lassen!

Dein Leben ist viel zu wertvoll. Du bist kostbar. Du sollst und kannst ein Segen für diese Welt sein!

Aber es ist deine Entscheidung. Du bist der Entscheider! Du entscheidest darüber, wie du dein Leben lebst.

Du kannst das Leben eines Normalos leben. Dann machst du dir nicht viele Gedanken. Höchstens darum, wie du bald wieder Spaß und Entspannung haben kannst. Schön auf die Work-Life-Balance achten! Mal ablachen, wenn man einen originellen Tweet liest. Arbeiten, um bald möglichst wieder zuhause zu sein. Der Jahresurlaub und ein einigermaßen normales Leben sind der Maßstab.
Sollte das dein Plan sein, dann befürchte ich, dass du am Wesen deines Lebens dramatisch vorbeischrammst. Irgendwann landest du auf dem Friedhof. Was soll auf deinem Grabstein stehen?
„Sie verbrachte 10 Jahre mit Katzenvideos.“

Du kannst dich aber auch dafür entscheiden, DEIN Leben zu leben!
Ein Leben in neuer Freiheit. Ein Leben, das für das Wahre kämpft. Ein Leben, das Inhalt und gute Ziele hat.

Doch weißt du, wie du einen neuen Weg einschlagen kannst?

Indem du Gott fragst:
„Gott, wofür lebe ich eigentlich?“

Und wenn du die Antwort findest, dann fange an, konsequent dafür zu leben. Dann lerne, was es heißt, dass dein Leben ein Gottesdienst ist!

Nur dann gewinnst du deine Würde zurück.

Brauchst du Hilfe dabei?

Ich bin bereit, dir zu helfen.

Melde dich.

Bildquelle: Lizenzfrei, Download am 24.11.2019 – https://pxhere.com/de/photo/1184754

Mut zur Leitung

Etliche Monate lang durfte ich bei einem Thinktank von „Gemeinsam für Berlin“ teilnehmen. Wir beschäftigten uns mit der Frage, wie gute Leitung von Menschen aussieht.

Teilnehmer waren etliche Profi-Leiter von Gemeinden oder Werken. Hier kamen – wenn man alle Dienstjahre zusammenzählen würde – gewiss über 200 Jahre Führungserfahrung zusammen.

In diversen Arbeitssitzungen entstanden tiefgehende Gespräche. Theologische und ganz praktische Einsichten wurden ausgetauscht.

Möglicherweise haben wir als Teilnehmer am meisten von unserer Arbeit profitiert. Aber unser Anliegen bleibt das: Wir möchten Führungskräften (Vorständen, Leitern, Pastoren, Ältesten, Leitungsteams, Gruppenleitern…) eine Hilfe für ihren Dienst geben.

Um die Ergebnisse des Thinktanks möglichst vielen zugänglich zu machen, wurden die Beiträge zusammengefasst und in einem Büchlein veröffentlicht. Es sind nicht viele Seiten. Aber so ist das mit Diamanten: es müssen nicht viele sein. Jeder einzelne Diamant hat einen enormen Wert.

Übrigens: Für 2020 ist ein Seminartag eingeplant, wo Führungskräften effektive Tools für ihre Arbeit mitgegeben werden sollen. Das Buch wird dann sehr anschaulich werden!

Klicke auf das Bild, und du wirst auf Amazon zur Paperback-Ausgabe des Buches „Mut zur Leitung“ weitergeleitet. Der Link für das Ebook befindet sich unter dem Bild.

Ebook „Mut zur Leitung“ – hier klicken!

Ein Team leiten – Du musst kein Superstar sein!

Letztens sprach ich mit einer Iranerin. Eine Christin, die ca. 60 Jahre alt ist. Sie hatte sich gut gekleidet, aber nicht zu fein. Weder ihre Rhetorik, noch ihr sonstiges Auftreten erweckten den Eindruck, dass ich es mit einer dominanten Power-Frau zu tun hatte. Sie wirkte wie eine ganz normale Frau.

Dann erzählte sie mir, dass sie in Deutschland zwei Gemeinden gegründet hat. Zwei Gemeinden! Wohl mehrheitlich mit iranisch-stämmigen Menschen. Ich musste kurz innehalten: da sitzt mir diese normale Frau gegenüber und erzählt mir, dass sie zwei Gemeinden gegründet hat.

Stark!

Diese Begegnung erinnerte mich an das, was der Autor Joel Comiskey in seinem Buch „Home Cell Group Explosion“ dargestellt hat. Dort nimmt er immer wieder Bezug auf eine von ihm durchgeführte Studie (Teil 1 meiner Zusammenfassung: „Kleingruppen-Explosion“ / Teil 2: „Mission der Kleingruppen„).
Eine wesentliche Erkenntnis der Studie ist die:

Das Starten, Leiten und das Wachstum einer Kleingruppe hat nichts mit bestimmten spirituellen Gaben zu tun (S.29)! Was aber beachtlich ist: In einem solchen Team sollte die Gabenvielfalt der Teilnehmer gesehen und gewollt sein. Es ist der Gabenmix, der eine Kleingruppe zum Aufblühen bringen kann.

Das zeigte die Studie ebenfalls:

Sowohl introvertierte als auch extrovertierte Menschen können eine Gruppe erfolgreich in die Multiplikation führen (S.31). Auch gemessen am sog. DISG-Persönlichkeitstest konnte nicht deutlich werden, dass eine bestimmte Persönlichkeitsgruppe hervorstach (S.32).

Schließlich spielen auch das Geschlecht, das Alter, die Ausbildung oder der Beruf keine ausschlaggebende Rolle für die Vervielfachung einer Kleingruppe.

Comiskey schlussfolgert (sinngemäß von mir übersetzt, S.32):

„Team-Leiter, sei ermutigt. Ob du männlich oder weiblich, gebildet oder ungebildet, verheiratet oder Single, schüchtern oder offen, ein Lehrer oder Evangelist bist – du kannst deine Kleingruppe zum Wachstum bringen.“

Oder so gesagt:

Du musst kein Superstar sein!

Bildquelle: lizenzfrei via https://www.pexels.com/de-de/foto/miniatur-spielzeug-superheld-2707594/ am 11.11.2019

Die Mission der Kleingruppen

Fortsetzung von „Kleingruppen-Explosion – Wie deine Kleingruppe wachsen kann und sich vervielfachen kann“.

Comiskey zitiert in seinem Buch den Professor Mikell Neumann am „Western Seminary“ in Portland, der aus Untersuchungen schlussfolgert (S.22):

„Während wir annahmen, dass Evangelisation ein Schlüssel für ‚Wohnzimmer-Gruppen‘ (Anm.: freie Übersetzung von mir für das Wort ‚home group ministries‘) ist, waren wir überrascht von der Wucht dieser Wichtigkeit…“

Ebenso zitiert er den Gründungspastor von DOVE Christian Fellowship, Larry Kreider:

Das Hauptziel für jede Kleingruppe (‚cell group‘) muss es sein, einen Rettungsladen einen Meter (‚yard‘) vor der Hölle zu betreiben. Ansonsten wird diese Gruppe zu einem sozialen Club ohne Auswirkungen.“

Im Weiteren betont Comiskey die Wichtigkeit dessen, dass jede Kleingruppe diesen evangelistisch-missionarischen Fokus hat. Es brauche die Absicht, dass sich die Gruppen multiplizieren. Diese Absicht finde man auch schon in der Bibel oder in der Kirchengeschichte (z.B. Wesley).

Damit drückt Comiskey das aus, was ich selbst immer wieder beobachte und selbst erfahren habe:


Ein Hauskreis, die einfach nur Hauskreis sein will, bleibt ein Hauskreis, der kaum Segensfolgen für andere hat.

In vielen Fällen gehen solche Gruppen wieder ein. In seltenen Fällen bleiben diese Gruppen über Jahre bestehen, aber erleben nicht, dass sich andere Menschen zu Jesus wenden oder andere Christen im Glauben gestärkt werden. D.h.: sie bleiben fruchtlos.

Es ist wie im „echten Leben“:
Wer ziellos lebt, erreicht alles und nichts. Es gibt ja kein Ziel. Also, hat man es schon erreicht. Oder auch nicht. Man weiß es nicht. So ein Leben ist ziemlich irrelevant. Und vor allem nicht das, wofür Gott uns geschaffen hat.

Tatsächlich gibt es ja doch Ziele in den Gruppen, und zwar oft unausgesprochene.
Zum Beispiel, dass man seinen Insider-Club haben will, wo nur die drin sein dürfen, die auf der gleichen Wellenlänge sind. Man will nur Zeit mit denen verbringen, die einem sympathisch sind. Anders gesagt: Freunde tun Freunden Gutes. So sichert man sich die Anerkennung, nach der wir uns alle sehnen.

Jesus wies daraufhin: Das tun die Gottfernen auch!


Die Jesus-Nachfolger aber sollen anders leben: hin in die Welt, hin zu den Sündern, hin zu den Außenseitern… bis hin zu den Feinden, um sie für Gottes Liebe zu gewinnen.

Alles, was Jesus tat und lebte, wies in die eine Richtung:
Gottes Reich soll wachsen!
Alle Menschen und Völker sollen in die Gemeinschaft mit Gott finden.
Dafür heilte, befreite, verkündete, lebte und starb Jesus.

Jesus-Nachfolger folgen Jesus nach.
Eine simple Aussage.
Aber eine mit viel Stoff!


Denn das heißt für Kleingruppen/Hauskreise:
Wenn sie zu Jesus gehören, dann sind es Missions-Teams!


Es gibt ein Ziel für die Gruppen: Gottes Liebe in dieser Welt durch Worten und Taten verkündigen!

Das Ziel Jesus ist längst geklärt.
Hauskreise, die sich danach ausstrecken, leben in der Nachfolge Jesu und haben die Chance, sich zu vervielfältigen.


Bildquelle: https://www.pexels.com/de-de/foto/futuristischer-hintergrund-mission-1425564/ by zoomstock (lizenzfrei)


Gottes Reich, Nachfolge und Gemeinde – Buch

Seit ein paar Wochen ist mein Buch zum Thema „Gottes Reich, Nachfolge und Gemeinde“ draußen. Nun, es ist kein Massenartikel, aber die Feedbacks, die ich bisher bekommen habe, waren gut bis sehr gut.

Ab morgen biete ich das Ebook auf Kindle-Unlimited für einige Tage kostenlos an. Wer an diesem Programm nicht beteiligt ist, kann es für preiswerte 2,99 € kaufen.

Als Taschenbuch ist es für 8,99 € erhältlich. So viel preiswerter geht es leider nicht, weil ein Großteil der Kosten Druckkosten und Steuern sind.

Ich freue mich auf das Feedback und bin gespannt auf Rezensionen!