Was braucht ein Team, um fruchtbar zu sein?

Für das Reich Gottes sind Teams unverzichtbar.
Gott hat uns Menschen auf diese Art der Gemeinschaft angelegt (s.a. Grundlegend im Reich Gottes: das Team).

Diese Teams brauchen als DNS das Leben in der Vision, Berufung und in dem Auftrag Gottes.
Vision: alle Völker sollen in die Gemeinschaft mit Gott finden.
Berufung: wie Christus sollen wir selbst tiefer in die Gemeinschaft mit Gott finden.
Auftrag: Wir sollen andere zu Nachfolgern Christi ausbilden, also zu Menschen, die in der Gemeinschaft mit Gott leben.

Diese Teams haben somit den Blick auf die Weite gerichtet: Alle Völker!
Es geht um mehr als um das einzelne Team. Wir sind nur Teil des Ganzen.

Diese Teams haben den Blick auf sich selbst und Gott gerichtet: Wie Christus werden! Wie geht es mir und uns damit?

Und diese Teams haben den Blick auf den Nächsten gerichtet: Wen begleite ich in der Nachfolge? Und wen könnte ich noch in der Nachfolge begleiten?

Ein Team, das nur auf sich schaut, wird verkümmern.
Ein Team, das nur die Weite will, wird sich verlieren.
Ein Team, das nur den Dienst sieht, wird nicht das Gegenüber wahrnehmen.
Wir brauchen daher den Rundumblick:
Zu Gott,
zu mir,
zu dir,
zu dem, der künftig noch begleitet werden soll,
zu den Völkern.

Wie kann all das sichergestellt werden?
Anders gefragt: Wie kann ein Team fruchtbar sein?

Wir wissen von Jesus her, dass wir zwar viel aussäen können, aber dass nur ein Viertel des Ackers Frucht bringt. Ein nüchterner Blick auf Erfolg und Misserfolg hilft also. Allerdings bringt das eine Viertel dann gleich mehrfach Frucht! Lasst uns also damit rechnen, dass wir viel Ablehnung erfahren werden. Aber wenn Gott durchkommt, dann entsteht wirklich viel Gutes! Das wiegt alle Ablehnung mehrfach auf!

Für die Fruchtbarkeit sind mehrere Aspekte hilfreich und wahrscheinlich sogar unverzichtbar:

Es geht um die Gemeinschaft mit Gott.
D.h.: Gebet ist ein unverzichtbarer Aspekt.
Gebet hat viele Ausdrucksweisen wie Klagen, Danken, Bekennen Seiner Größe und Bekennen eigener Sünden, Loben und vor allem auch Hören auf Gott.
Das Wort Gottes gibt uns dabei Inspiration.
Auch das Abendmahl ist Ausdruck der Gemeinschaft mit Gott.

Es geht um das Wachsen in der Gemeinschaft mit Gott.
D.h.: Selbstreflektion anhand des Wortes Gottes.
Fragen wie „In welche Richtung geht mein Leben zur Zeit?“ sind hilfreich.
Es geht um das Innehalten vor Gott. Zeit und Ruhe zu haben, um den Heiligen Geist in das eigene Leben sprechen zu lassen. Das Studieren/Meditieren des Wortes Gottes und das persönliche Gebet ziehen uns zu Gott hin.

Es geht um die Gemeinschaft miteinander.
D.h.: Einander Anteil geben.
Das geschieht durch das gegenseitige Fragen und Zuhören und weniger um das sich gegenseitige Lehren. Frage nach, wie es dem anderen geht. Wie steht es um ihn in der Mission? Im Umgang mit Geld und Zeit und Gesundheit? Wie geht es ihm in seiner Ehe? Hat er jemanden, den er als künftigen Nachfolger Christi sieht? Höre zu und versuche, zu verstehen. Und dann bete für dein Gegenüber!
Schließlich ist das Abendmahl eine hervorragende Möglichkeit, um miteinander Gemeinschaft zu haben. Allerdings weniger in Oblaten-Form, sondern in Form einer richtigen Mahlzeit im Gedenken an Christus.

Es geht um die künftigen Nachfolger und die Völker.
D.h.: Findet einen Weg, um anderen Menschen zu dienen.
Was könnt Ihr tun, damit mehr Menschen von Gottes Liebe ergriffen werden? Damit mehr Menschen zu Nachfolgern Jesu werden?
Was entspricht Euren Ressourcen?
Wie könnt Ihr was wann wie und wo umsetzen?
Es muss nicht immer der gleiche Dienst sein. Nicht immer alle aus dem Team müssen gleichermaßen anpacken. Auch im Team gibt es unterschiedliche Gaben, mit denen Ihr Euch ergänzen könnt.
Denkt dran: ohne diesen „Außendienst“ seid Ihr noch kein Team im Sinne des Reiches Gottes. Ohne diesen Dienst seid Ihr vielleicht eine Selbsttherapie-Gruppe oder ein spiritueller Zirkel, aber keine Gemeinschaft, wie Jesus sie vorgelebt hat.

Wenn Ihr auf diese Aspekte achtet, dann wird es am Heiligen Geist sein, die Frucht zu wirken. Möget Ihr viele „Kinder“ bekommen!

Grundlegend im Reich Gottes: das Team

Wie kann Gottes Reich wachsen? Wie finden mehr Menschen zu Christus? Wie kann der Einzelne besser gestärkt werden?

Die Antwort ist: Es braucht Teams.

Das Wort „Team“ legt gewisse Merkmale nahe:
– Mehrere Menschen treffen sich, mindestens aber zwei.
– Sie begegnen sich persönlich und auf Arbeitsebene.
– Sie haben daher zwei wesentliche Ziele: MITEINANDER (1.)  ZIELE ERREICHEN (2.).
– Somit braucht es eine zeitliche Nähe: es finden regelmäßige Treffen statt, die das Miteinander und das Erreichen der Ziele ermöglichen.

Im Rahmen des Reiches Gottes fahren die Teams unter der Flagge Jesu Christi. Damit sind Vision, Berufung und Auftrag im Wesentlichen klar:

Die Vision besteht darin, dass alle Völker zu Nachfolgern Christi werden.
Die Berufung besteht darin, dass wir in das Bild Christi verwandelt werden, was heißt: tiefer in die Gemeinschaft mit Gott finden.
Der Auftrag besteht darin, dass wir Nachfolger ausbilden, damit wieder weitere Nachfolger ausgebildet werden können.

Jedes Team bricht das für sich in den jeweiligen Kontext runter:
Was bedeuten diese Vision, Berufung und dieser Auftrag für uns hier vor Ort mit unseren Möglichkeiten?

 

Theologisch sind die Teams bereits in Genesis 1-2 verankert: Gott erschafft den Menschen als Sein Ebenbild. Es geht um die Beziehung zu Gott hin. Und dann schafft Gott Adam und Eva, damit sie Beziehung zueinander haben. Gott gibt den Menschen den Herrschaftsauftrag über diese Welt mit.
Sehr deutlich werden die Teams wieder bei Christus offenbar: Er beruft sich ein Dreier-Team mit Petrus, Johannes und Jakobus. Zugleich bildet Er das Team der zwölf Apostel aus. Im „Learning by doing“-Modus sendet Er jeweils zwei Nachfolger in die Ortschaften aus, damit sie Gottes Reich verkünden.
Auch das rasante Wachstum der ersten Gemeinden ist in der Apostelgeschichte nur denkbar, weil sich Gruppen von Christen in Privathäusern getroffen haben.

Biblisch gesehen geht es also von Beginn an um die Gemeinschaft mit Gott und miteinander. Gelebt in überschaubaren Gruppen.

 

Somit sind das wichtige Fragen an jeden Nachfolger:

Hast du ein Team?
Warum trefft Ihr Euch?
Inwiefern tauchen Gottes Vision, Berufung und Auftrag bei Euch auf?
„Lebt“ Euer Team, d.h.: ist es darauf angelegt, fruchtbar zu sein und „Kinder“ (neue Teams) zu produzieren?

Wenn du kein Team hast, dann kannst du um 1-2 Teampartner beten. Bleibe geduldig dabei. Gott hört dein Gebet und der Tag wird kommen, wo du in dein Team findest!

Jüngerschaft und Mission in Berlin-Brandenburg

Vom 14.-16.12.2018 findet in der Freien evangelischen Schule Spandau ein Treffen zum Thema „Jüngerschaft und Mission in Berlin-Brandenburg“ statt.
Zusammen wird für das Reich Gottes in der Region gebetet.
Es gibt Impulsreferate, den Erfahrungsaustausch und Praxistipps für die Mission.

Es handelt sich um ein einmaliges und besonderes Treffen, das seinesgleichen sucht. Es ist Zeit, dass sich Christen über Gemeindegrenzen hinweg mit dem Hauptauftrag auseinandersetzen, den Jesus Christus gegeben hat.

Mehr Infos:
Band of Brothers and Sisters